Deutschland-Premiere - "Ein 5 Stern-Musaik" im Schloss Bad Iburg

Musikalisches Feuerwerk im Rittersaal

Schweizer Ensemble überrascht mit außergewöhnlichem Konzert im Iburger Schloss

Das "Quantett" Johannes Kobelt, ein Instrumental-Trio aus der Schweiz, gastierte mit einem "5-Stern-Musaik" im Rittersaal des Iburger Schlosses. Die Wortschöpfungen bzw. -anspielungen stammen ebenso wie die musikalischen und textlichen Arrangements ausschließlich von Johannes und Katharina Kobelt sowie von Adrian Bodmer.

Die drei spielen auf höchstem musikalischen und technischen Niveau 23 bekannte und unbekannte Instrumente aus verschiedenen Kulturkreisen, zu einem erheblichen Teil Kostbarkeiten des Instrumentenbaus aus vergangenen Jahrhunderten.

Kostbar und köstlich war aber vor allem die Darbietung der Sternfahrt in 5 verschiedene musikalische Welten (Klassisches, Jazziges, Russisches, Schweizerisches, Ungarisches), wobei die Instrumente immer wieder (sogar auch während eines Stückes) wechselten und sämtlich mit professioneller Perfektion gespielt wurden.
Die liebevoll und kunstfertig komponierten Arrangements, gespickt mit musikalischen Anspielungen, zogen in einem riesigen geistigen und emotionalen Bogen die Anwesenden als Zuhörer und Zuschauer in ihren Bann. Die Aufmerksamkeit wurde immer wieder bis zum Äußersten gespannt, aber durfte sich auch immer wieder durch heitere Einlagen lösen, um für neue Anspannung bereit zu sein.

Nähere Einzelheiten zu Personen, Instrumenten und Programm findet man auf der exzellent gestalteten Homepage www.quantett.ch. Sie erzeugt schon sehr hohe Erwartungen, die jedoch durch das eigene Konzerterlebnis noch erheblich übertroffen werden. "Nie ein so breites Repertoire erlebt", "Für mich als Nichtkenner: schön, anrührend, locker vorgetragen, unterhaltsam", "Ein einziger Vorfrühlingstraum", "Universelle Klangwelt vom ernsten Bach über die Puszta bis New Orleans", "Stilistisch perfekt", "Phantastische Idee, so viele Instrumente einzusetzen", "Ich schwankte zwischen Lachen, unterdrückten Tränen und Gänsehaut", "Auch der deftige Spaß fein vorgetragen", "Alle drei hatten sich ständig in Auge und Ohr", "Erweiterte Folklore, mit großem Können, sprachlichem und musikalischem Witz vorgetragen", "Auch als nicht regelmäßiger Konzertgänger war ich beeindruckt.", "Sie haben uns alle in emotionale Strudel versetzt", "Virtuosität und überzeugende Vielfalt", "Emotional sehr ergreifend, mit großer Freude und Liebe vorgetragen", "Mein schönstes Schlosskonzert" usw. waren nur einige Reaktionen der begeisterten Konzertteilnehmer.

Das Publikum ist ja auch ordentlich durchgeschüttelt worden. Es wurde, über die Komposition für Autohupen lachend, von den Sitzen geholt und spendete stehend Beifall. Am Ende lauschte es lange ergriffen in die Stille hinein, als die letzten Tonschwingungen des Air von Johann Sebastian Bach sich im Raum verloren. Dr. Volker Franz, 06.03.2012

zurück...